"Super übersichtlich und dadurch auch im Beruf extrem praktisch!"




Benedikt

1. StEX: 12.96

2. StEX: 12.04

Interview mit Benedikt


Top 3: Dinge, die man tun sollte!


1. Schnelligkeit siegt!
Die Basics müssen sitzen. Wer bei „Standardstreits“ oder wichtigen Definitionen lange überlegen muss, hat in Rennfahrerklausuren schon verloren. Wer nicht schnell schreiben kann, muss schon allein deshalb noch auf sinnvolle Schwerpunktsetzung setzen. Vorsicht auch vor überlangen Fallgliederungen, die ausführlicher enden als die Niederschrift, für die keine Zeit mehr blieb.

2. Gründlichkeit und Ordnung!
Dazu gehört nicht nur der Versuch, möglichst lesbar zu schreiben. Dazu gehört vor allem, seine Gedanken in sich sinnvoll und ordentlich darzustellen. Haltet euch an das „juristische Handwerkszeug“: jeder Meinungsstreit ist nichts anderes als die Auslegung des Gesetzes nach Wortlaut, Systematik, Historie und Telos – praktischerweise gleichzeitig der beste Gliederungsvorschlag!

3. Mit Fällen lernen!
Ihr werdet sehen, manche Fälle kommen immer und immer wieder. Deswegen Fälle, Fälle, Fälle! Zum einen versteht man Dinge besser, wenn man sie „praktisch“ anwendet. Zum anderen schleifen sich Fälle ein und bleiben hängen. Nicht zu unterschätzen ist die (hoffentlich nicht nur vermeintliche) Sicherheit, wenn man ahnt, wohin der Hase läuft.


Top 3: Dinge, die man lassen sollte!


1. Sich nichts trauen.
Es fängt schon bei der Anmeldung fürs Examen an: einfach anmelden. Die Angst, nicht ausreichend vorbereitet zu sein, kennt vermutlich jeder und sie wird nicht weniger, wenn man ein halbes Jahr zuwartet. Und vielleicht noch ein halbes Jahr.

2. Sich „d a s“ Rezept für ein erfolgreiches Examen aufschwätzen lassen.
Zieh dein Ding durch! Manch einer liest Lehrbücher am laufenden Band, andere lernen am besten mit selbst gebastelten Karteikarten, mit PPT-Folien aus den Vorlesungen, mit Rep-Unterlagen oder indem sie sich Übersichten an den Badspiegel kleben. Klingt nach der typischsten aller Juristen-Antworten („kommt drauf an“), aber letztlich sollte sich jeder auf die eigenen Lernmethoden verlassen.

3. Sich auf das „viel hilft viel“ verlassen.
Klar, es gibt nichts sinnvolleres, als mit Probeklausuren den Ernstfall zu üben und sich dabei das ehrlichste Feedback zu holen. Aber irgendwann hat man raus, wie man Klausuren schreibt. Sinnvoller ist es dann, viele verschiedene Fälle für sich durchzugliedern und sich anschließend (!) die Lösung durchzulesen, als Richtung 100. Probeklausur zu schielen.