"Die Juristenwelt von heute befindet sich technisch gesehen im Mittelalter. Zeit für die digitale Revolution mit LEX superior."




Max

1. StEX: 15.99*

2. StEX: 2017

*Historisch bestes Examen des Landes

Interview mit Max


Top 3: Dinge, die man tun sollte!


1. Vom ersten Semester an studieren
Den Examensstoff in vier Jahren zu lernen, ist entspannter als es in einem Jahr zu wollen. Bitte nicht falsch verstehen: Niemand muss sich im ersten Semester tagelang in die Bib klemmen. Aber wer von Anfang an kontinuierlich 2-3 Stunden täglich lernt, muss sich nicht am Studienende alles zum ersten Mal reinprügeln. Stattdessen kann das letzte Jahr überwiegend für Wiederholung und Vertiefung genutzt werden, womit sich bessere Lernerfolge erzielen lassen.

2. Auch was neben Jura machen
Wer im Studium kontinuierlich lernt und rechtzeitig mit der Examensvorbereitung beginnt, hat genügend Zeit, um nicht von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang in der Bib sitzen zu müssen. Die investierte Zeit ist ohnehin nur einer unter mehreren Faktoren für den gewünschten Lernerfolg. Wichtig sind auch gute Nerven - man sollte sein Nervenkostüm daher nicht schon während der Examensvorbereitung mit Arbeitszeiten strapazieren, die über das nach dem ArbZG Zulässige hinausgehen. Nicht minder wichtig ist gute Aufnahmefähigkeit - die gewinnt man aber nicht in der Bib, sondern außerhalb.

3. Do it your way
Jeder muss seinen eigenen Weg finden, auf dem er erfolgreich ans Ziel kommt. Ein Austausch mit anderen ist dazu sicher sinnvoll - aber niemals sollte man glauben, jemand habe das Patentrezept gefunden und sich zwanghaft daran orientieren. Jeder ist ein anderer Lerntyp und deswegen führen viele Wege zu einem erfolgreichen Examen. Wenn ihr glaubt, euren individuellen Weg gefunden zu haben, dann bleibt dabei und zieht es durch. Deswegen auch meine Tipps bitte nur als Anregung verstehen.


Top 3: Dinge, die man lassen sollte!


1. Alles glauben, was Professoren erzählen
Professoren sind regelmäßig schlaue Leute mit gutem juristischen Verständnis. Sie kennen Examensklausuren aus der Perspektive des Korrektors. Das Problem: Die letzte eigene Klausur haben sie vor Jahren, wenn nicht Jahrzehnten geschrieben. Ihre Tipps zum Abfassen erfolgreicher Klausuren sind daher mit Vorsicht zu genießen - zumal wenn es um Fragen wie Zeiteinteilung geht, die aus der Korrektorperspektive keine Rolle spielen. Und auch wenn Professoren Einblick darin geben, was sie gerne lesen, gibt das immer nur ihre subjektive Auffassung wieder und beansprucht keine Allgemeingültigkeit.

2. Alles glauben, was Repetitoren erzählen
Die Lernmaterialien der Repetitorien bieten den Vorteil, dass sie sich an der Klausur als zentraler juristischer Aufgabenstellung orientieren. Sie sind damit allemal hilfreicher als die meisten klassischen Lehrbücher. Man sollte jedoch nie vergessen, dass das ökonomische Grundmodell des Repetitoriums ist, aus Angst Geld zu machen. Weil mehr Angst mehr Geld bringt, schüren einige gerne zusätzliche Angst. Hinweise wie "Wer das schreibt, landet unter dem Strich" oder "Wenn Sie das vergessen, ist garantiert notenmäßig die Messe gesungen", sind Bullshit. Wer schon einmal die offiziellen Lösungshinweise zu Examensklausuren gesehen hat, weiß, dass dort keine derartigen Sprüche stehen.

3. Glauben, dass alles von der Examensnote abhängt
An der Universität kann leicht der Eindruck entstehen, dass alles im Leben von der Examensnote abhängt. Das ist falsch. Klar ist die Note wichtig, aber ob man ein erfolgreicher Anwalt, Richter oder was auch immer wird, hängt von sehr vielen anderen Faktoren ab. Es gibt Leute, die es mit vier Punkten zum millionenschweren Staranwalt gebracht haben, während eine nicht unerhebliche Zahl von Prädikatsjuristen in Ermangelung sozialer Grundfähigkeiten auf dem Anwaltsmarkt unvermittelbar ist. Also: No worries!