"Ich freue mich drauf, dank LEX superior im Referendariat statt der roten Ziegelsteine alle relevanten Gesetze digital mitnehmen zu können."




Iris

1. StEX: 13.71

2. StEX: 2019

Interview mit Iris


Top 3: Dinge, die man tun sollte!


1. Zeit sinnvoll nutzen
Die Woche hat nur 7 Tage, der Tag nur 24 Stunden, und wer das Schlafen nicht aufgeben will, muss Prioritäten setzen. Aus der Vorlesung nehmt ihr eh nichts mit, weil der Professor eine Schnarchnase ist oder ihr einfach kein auditiver Lerntyp seid? Dann bleibt zu Hause oder in der Bibliothek und arbeitet stattdessen ein Lehrbuch zum Thema durch. Die Hauptsache ist am Ende, dass ihr den gesamten prüfungsrelevanten Stoff abdeckt, nicht in welcher Form ihr ihn euch angeeignet habt. Auch in der Examensvorbereitung ist eine gute Zeitplanung das A und O. Bemüht euch um einen realistischen Zeitplan, der auch Pausen beinhaltet, und haltet euch soweit es geht an euren Plan.

2. Wissen nicht nur konsumieren, sondern anwenden
Gewöhnt euch schon ab dem 1. Semester an, den Prüfungsstoff nicht nur zu konsumieren, sondern selbst aktiv anzuwenden. Beteiligt euch in Vorlesungen, AGs und auch im Repetitorium. Habt keine Angst davor, etwas Falsches zu sagen, sondern seht es als Chance, euer Wissen in einer prüfungsähnlichen Situation zu testen. Lest Lehr- und Fallbücher nicht nur durch, sondern versucht die (Beispiels-)Fälle zunächst selbst möglichst voll-ständig zu lösen. Auch private Lerngruppen sind ein guter Weg, mehr Fälle zu lösen und auch seine mündliche Ausdrucksfähigkeit zu üben.

3. Auf logische Gedankenführung und gute Ausdrucksweise achten
Gute Klausuren unterscheiden sich von mittelmäßigen Klausuren häufig weniger durch den Inhalt als durch ihren Aufbau und die Art, wie die Lösung dargestellt wird. Eine gut geschriebene Klausur liest sich besser, macht dem Korrektor bessere Laune und führt schnell zu höheren Punktzahlen. Achtet auf eine klare und ver-ständliche Sprache, drückt euch präzise aus und bemüht euch um eine logische Gedankenführung. Dabei helfen euch Prüfungsschemata und vor allem der Gutachtenstil, der – sauber angewendet und konsequent durchdacht – zu logischem Denken zwingt.


Top 3: Dinge, die man lassen sollte!


1. Sich verrückt machen
Es haben schon viele Leute vor euch das Examen gemeistert und es werden noch viele nach euch kommen. Macht euch daher nicht verrückt, sondern tut euer Bestes. Wer ruhig bleibt, kann sich beim Lernen besser kon-zentrieren und im Examen das erlernte Wissen besser abrufen.

2. Keine Zeit für Pausen einplanen
Damit ihr eure Nerven nicht verliert, ist es auch wichtig, ausreichend Pausen einzuplanen. Niemand ist am Tag wirklich 12 Stunden oder noch länger wirklich aufnahmefähig! Wer am Tag 6-8 Stunden effektiv (!) gelernt hat, kann getrost den Stift beiseitelegen und sich mit anderen Dingen beschäftigen. Auch ein freier Tag in der Woche wirkt Wunder und hilft, den Rest der Zeit tatsächlich effektiv nutzen zu können.

3. Das Examen zu lange aufschieben und sich in Details verlieren
Auch nach 4, 5 oder 6 Semestern der Examensvorbereitung wird wahrscheinlich nie der Moment kommen, in dem ihr euch perfekt vorbereitet fühlt. Und umso länger die Examensvorbereitung andauert, desto schwerer wird es euch fallen, diszipliniert weiter zu lernen. Meldet euch daher lieber frühzeitig zum Examen an und bringt es hinter euch. Die verkürzte Vorbereitungszeit zwingt euch dazu, eure Zeit effektiv zu nutzen und euch auf die Basics zu konzentrieren, anstatt euch in Detailproblemen zu verlieren.