"Die Bedienung der App ist total unkompliziert und erspart mir unnötig langes Suchen und Blättern im Gesetz."




Annegret

1. StEX: 13.52

2. StEX: 2019

Interview mit Annegret


Top 3: Dinge, die man tun sollte!


1. Einheitliche Lernmaterialien
Man sollte sich möglichst früh auf einheitliche Lernmaterialien festlegen. Das können selbstgeschriebene Karteikarten aber auch gekaufte Skripte sein. Lernt man ab den ersten Semestern stets mit den gleichen Materialien, prägt sich das Gelernte letztlich auch visuell ein und ein Rückgriff in der Klausursituation fällt leichter. Ist man noch in den ersten Semestern, muss die Auseinandersetzung mit unliebsamen und komplizierten Streitständen natürlich noch nicht so intensiv wie in der Examensvorbereitung erfolgen. Trotzdem kann es nichts schaden, wenn man von Beginn an lernt, wo welche Probleme zu verorten sind und man stets ein paar Argumente parat hat.

2. Klausuren schreiben
In der Examensvorbereitung so viele Klausuren wie möglich schreiben! Gerade im letzten halben Jahr vor den schriftlichen Prüfungen des ersten Examens sollte man pro Woche drei fünfstündige Probeklausuren unter Examensbedingungen schreiben. Möglichst zeitnah sollte dann auch die Lösungsskizze sowie die Korrekturanmerkung durchgearbeitet werden. Nur so findet man heraus, wo die eigenen Stärken und Schwächen liegen.

3. Am Gesetz arbeiten
Immer am Gesetz arbeiten! Das heißt einerseits beim Lernen stets die Norm nachzuschlagen, die man gerade behandelt. Dadurch lernt man den Umgang mit dem Gesetz und erspart sich zudem eine Menge an Auswendiglernerei. Denn bei genauerer Betrachtung ergibt sich oftmals bereits aus dem Normtext ein Aufbauschema oder gar eine Legaldefinition. Andererseits bedeutet das Arbeiten am Gesetz auch, eine Klausurlösung anhand des Gesetzes zu entwickeln und die Normen dabei richtig und vollständig zu zitieren. Oftmals passiert es gerade Studenten der ersten Semester, dass sie eine mehrseitige Klausurlösung abgeben ohne auch nur eine Norm zitiert zu haben. Durch die frühe Gewöhnung an das Arbeiten mit und am Gesetz können solche Fehler vermieden werden.


Top 3: Dinge, die man lassen sollte!


1. Sich selbst belügen
NIEMALS in Probeklausuren die richtige Lösung googeln! Das ist ein absolutes No-Go! Man muss lernen sich auch bei Unsicherheiten schnell für einen Lösungsweg zu entscheiden und diesen dann sinnvoll und überzeugend untermauern zu können. Hat man das nicht gelernt, kommt man im Ernstfall bereits bei der ersten kleinen Ungewissheit ins Schwitzen und völlig aus dem Konzept.

2. Den Kopf in den Sand stecken
Man sollte sich niemals entmutigen lassen. Weder von schlechten Noten noch von der scheinbar unendlichen Stoffmenge. Wenn man von Beginn an konstant dabei bleibt und sich die einzelnen Rechtsgebiete Stück für Stück erarbeitet, dann bekommt man schon recht bald einen guten Überblick. Man sollte sich dabei nicht zu sehr auf ein Fach pro Semester versteifen, sondern darauf achten, dass man auch in denjenigen Gebieten am Ball bleibt, die nicht Gegenstand einer Abschlussklausur sind.

3. Das Rad neu erfinden
Man sollte während des gesamten Studiums nicht zu viel Zeit damit vergeuden den Inhalt von Lehrbüchern „abzuschreiben“. Das heißt auch, dass Streitstände und Schemata am Besten erst erstellt werden sollten, wenn ein gewisser Überblick über die Thematik besteht. Ansonsten besteht die Gefahr, dass man unnötige Lehrbucherklärungen mit abschreibt, weil man noch nicht zwischen wichtig und unwichtig differenzieren kann. Hat man bereits ein Skript, welches jegliche Schemata sowie die gängigen Probleme übersichtlich darstellt, ist es sinnvoll und zeitsparend direkt damit zu lernen. Farbliche Markierungen und kleine selbstgezeichnete Bilder können helfen, dass sie das ganze schneller einprägt.