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Sebastian

1. StEX: 15.87*

2. StEX: 2019

*Landesbester

Interview mit Sebastian


Top 3: Dinge, die man tun sollte!


1. Frühzeitig und planvoll repetieren.
Für das Examen muss man eine gewaltige Menge an Wissen parat haben. Man sollte sich ausreichend früh Gedanken darüber machen, wie man dieses Wissen punktgenau in den eigenen Kopf bekommt. Wer schon ab dem zweiten Tag der Examensvorbereitung mit dem systematischen Wiederholen des Gelernten beginnt, kann Unklarheiten frühzeitig ausräumen, Zusammenhänger schneller erkennen und findet sich auch in den ersten Übungsklausuren besser zurecht.

2. Auf Vielfalt bei den Übungsklausuren achten.
Wichtiger als die absolute Zahl von Übungsklausuren ist Diversität! Es gibt – auch innerhalb der einzelnen Rechtsgebiete – vielfältige Typen von Klausuren mit ganz unterschiedlichen Fallstricken. Gerade die Aspekte, auf die man achten muss, um in höhere Punkteregionen vorzudringen, divergieren erheblich. Insbesondere sollte man sich nicht blind darauf verlassen, dass universitäre und kommerzielle Klausurenkurse stets die nötige Abwechslung bieten.

3. Sich kurz fassen.
Schreibt knappe Sätze. Verschränkte Relativsätze sind inakzeptabel. Wer klar denkt, der schreibt auch klar. Der Leser freut sich. Das gilt auch für Klausuren.


Top 3: Dinge, die man lassen sollte!


1. Alle Schemata lernen.
In vielen Büchern und Skripten wuchert es nur so von Schemata für alle möglichen Konstellationen, Tatbestände und Klagen. Diese sind aber nicht selten unnötig, weil sie sich auf einfachere Grundschemata zurückführen lassen und/oder ohne weiteres aus dem Gesetz ergeben. Die Zeit des Auswendiglernens langer Schemata ist mitunter sinnvoller investiert, wenn man versucht zu verstehen, aus welchen Überlegungen und Vorschriften sie sich ergeben. Disclaimer: Das heißt nicht, dass man im Examen nicht auch gewisse Schemata beherrschen muss. Man sollte hier aber reflektiert vorgehen.

2. 18 Punkte schreiben wollen.
In den Klausuren sollte man es nicht darauf anlegen, die perfekte Lösung abzuliefern. Mit einem solchen Mindset tendiert man häufig nur dazu, besonders interessante oder außergewöhnliche Ausführungen machen zu wollen oder Probleme zu sehen, wo keine sind. Bei dem Versuch, die Punkte elf bis achtzehn einzusammeln, lässt man dann die Punkte eins bis zehn liegen. Egal wie hoch die Ambitionen sind: Einen Großteil der Punkte erntet man in der Regel vor allem durch schlichtes Abarbeiten der gängigen Prüfungspunkte, Definitionen und Standardprobleme.

3. Korrektoren alles glauben.
Die Korrekturen von Übungsklausuren sind häufig nicht realitätsgerecht. Gründe dafür sind oft die geringen Anforderungen an die Qualifikation der Korrekturassistenten sowie deren unerfreulich niedrige Vergütung. Auch die Lösungsskizzen sind nicht immer zutreffend. Als Examenskandidat kann man das aber gerade in der Anfangsphase der Vorbereitung nur schwer beurteilen. Es hilft, insoweit den ein oder anderen Dozenten als Ansprechpartner zu haben, auf dessen Urteil man vertraut.