"Jura wird leicht?

Mit LEX superior auf jeden Fall!"




Lena

1. StEX: 11.72

2. StEX: 10.85

Interview mit Lena


Top 3: Dinge, die man tun sollte!


1. Macht euer Ding!
Euch bringt es viel anderen Menschen 5 Stunden beim Referieren über juristische Probleme zuzuhören? Ihr sitzt lieber im stillen Kämmerlein und macht euer Ding? Ihr lernt gerne Karteikarten auswendig? Diskutieren ist voll was für euch? Go for it! Nutzt das Studium dafür, eure Lernmethode zu finden. Was für den einen Gold wert ist, führt bei dem anderem nicht zum Ziel. Versucht euren Lernweg zu finden und steht dann dazu. Nicht jeder muss ein Rep besuchen, um Erfolg zu haben, gerade wenn man selbst organisiert und diszipliniert ist. Jemand anderes braucht die Vorgaben und Struktur von außen. Leider gibt es kein Geheimrezept, das für jeden passt. Wenn ihr mal euren Weg gefunden habt, dann zieht ihn durch und lasst euch von niemandem einreden, was besser für euch ist.

2. Klausuren und Lerngruppen
Dennoch gibt es zwei Dinge, die bei mir Wunder gewirkt haben.

Das eine war das Klausurenschreiben. Was macht man später im Examen? Richtig! Unter extremen Zeitdruck viele, lange Klausuren schreiben. Das muss vorher so viel geübt werden wie möglich. Durch einen besseren Ausdruck und eine bessere Form bekommt man schon allein mehr Punkte. Auch die Routine hilft, die Nerven zu bewahren. Zudem erlernt man so einen bestimmten „Klausurenstil“ und kann diesen im Examen verwenden. Fehler, die man in einer Klausur macht, passieren einem auch nie wieder.

Das andere war meine Lerngruppe: das Diskutieren über juristische Probleme, sich gegenseitig abfragen, Dinge erklären und Fälle zusammen lösen. Das hat sehr viel gebracht. Wenn man einmal ein Problem ausdiskutiert hat, dann vergisst man es auch nicht so schnell wieder.

3. Auf Verständnis setzen!
Und da kommen wir auch schon zum nächsten Punkt: versucht Jura zu verstehen und nicht auswendig zu lernen. Natürlich kommt ihr nicht drum rum, auch mal ein paar Definitionen zu pauken. Dennoch solltet ihr versuchen, das System zu verstehen und den Gedanken hinter den Normen und Rechtsproblemen. Auswendig Gelerntes wird in der Aufregung schnell vergessen. Wenn man aber ein Rechtssystem durchdrungen hat, dann fällt einem auch in Drucksituationen etwas dazu ein. Zudem kommen in Examen in der Regel keine Standardfälle dran. Der „Fräsmaschinen-Fall“ wird nicht genau so abgefragt, sondern abgewandelt. Wenn man dann nur auswendig gelernt hat, schreibt man schnell am Problem vorbei.


Top 3: Dinge, die man lassen sollte!


1. Vorgehensweisen nicht hinterfragen
Wenn es bei euch mal nicht so läuft, dann hinterfragt, was ihr tut und ob euch das noch etwas bringt. Lieber den Plan mal ändern, anstatt in die falsche Richtung zu laufen. Zeit ist knapp, also fragt euch immer: bringt mir das etwas, dass ich hier gerade tue?

2. Sich zu sehr reinsteigern
Mit ein bisschen Übung kann jeder im Examen gute Noten abstauben. Steigert euch also nicht so rein! Jeder versteht, dass es wichtig ist, was ihr da gerade tut. Aber ihr solltet dies alles in eine Perspektive setzen: es ist auch nur eine Prüfung. Erfahrungen haben gezeigt, dass diejenigen, die lockerer an das Examen herangegangen sind, auch bessere Noten bekommen haben.

3. Pausen machen
Und damit komm ich auch zum letzten Punkt: Pausen! Mal ein Wochenende Pause machen und wegfahren bringt manchmal mehr als motivationslos zu versuchen irgendwas in sich reinzustopfen. Auch im Laufe eines Lerntages solltet ihr Pausen machen. Das ist nicht faul, sondern steigert die Konzentration.