"Super praktische App! Ich wäre unendlich froh gewesen, wenn es LEX superior schon während meiner Examensvorbereitung für das Erste Staatsexamen gegeben hätte."




Anna

1. StEX: 14.09*

2. StEX: 2018

*Landesbeste

Interview mit Anna


Top 3: Dinge, die man tun sollte!


1. Klausuren schreiben
Stellt Euch so früh wie möglich der Situation, die im Examen auf Euch wartet. Beim Klausurenschreiben ist es äußerst wichtig, dass Ihr von Beginn an unter Examensbedingungen schreibt, d.h. tatsächlich nur fünf Stunden und vor allem ohne Hilfsmittel! Die Noten der Probeklausuren sind unerheblich; viel wichtiger ist es, dass Ihr Euch an die Situation im Examen gewöhnt und insbesondere Euer Zeitmanagement optimiert.

2. Den eigenen Lerntyp herausfinden
Lasst Euch nicht durch andere verunsichern: Nur weil der eine ein Repetitorium besucht und jemand anderes eine private AG hat, heißt das noch lange nicht, dass diese Lernmethoden zwingend auch für Euch passend sind. Auch wenn es durchaus zu empfehlen ist, sich bei anderen nach Ratschlägen zu erkundigen, müsste Ihr diese auch immer daraufhin prüfen, ob sie für Euch hilfreich sind. Wenn Ihr blind das befolgt, was andere Euch raten, kann es sein, dass Ihr wertvolle Zeit mit Lernmethoden verschwendet, die Euch nicht wirklich weiterbringen.

3. Kontinuierlich am Ball bleiben
Es bringt nichts, zwei Monate lang 24 h zu lernen und dann wieder zwei Monate nichts zu tun. Bleibt vielmehr von Anfang an am Ball und lernt kontinuierlich, das zahlt sich im Examen in aller Regel aus! Dies gilt bereits für die Scheine während des Studiums: Versucht auch dort nicht nur das zu lernen, was potentiell in den Klausuren abgefragt wird, sondern Euch bereits während des Studiums in Zivilrecht, Strafrecht und dem Öffentlichen Recht ein breites Wissen zuzulegen. Wer das auf die Examensvorbereitung verschiebt, hat es nachher umso schwerer.


Top 3: Dinge, die man lassen sollte!


1. Zu lange lernen
Es bringt nichts, das Examen so weit wie möglich nach hinten zu schieben! Im Zweifel wird die Angst vor den Klausuren dadurch nur noch größer. Außerdem besteht die Gefahr, dass Ihr am Anfang der Examensvorbereitung nicht effektiv lernt, da Ihr der Auffassung seid, ohnehin noch genügend Zeit zu haben. Ferner ist zu befürchten, dass Ihr Euch in unnützem Detailwissen verliert und dabei die Basics vernachlässigt.

2. Zu abstrakt lernen
Abstraktes Wissen hilft Euch im Examen nur bedingt. Selbstverständlich lassen sich gute Ergebnisse nicht ohne Wissen erzielen. Übt beim Lernen jedoch insbesondere auch, wie Ihr Euer Wissen in der Klausur an der richtigen Stelle verorten könnt. Viele Examenskandidaten scheitern nicht daran, dass sie zu wenig gelernt haben, sondern vielmehr daran, dass sie in den Klausuren zu wenig Problembewusstsein zeigen.

3. Sich mit anderen vergleichen
Das macht nur missgünstig und unglücklich. Euch fragt später niemand, was XY für eine Punktzahl hatte; entscheidend ist allein Euer Resultat! Ihr werdet nicht dadurch besser, dass andere schlechter sind. Außerdem besteht die Gefahr, dass Euch derartige Vergleiche blockieren und Ihr wertvolle Zeit verliert: Während Ihr Euch mit anderen vergleicht und andere beneidet, hättet Ihr schon mindestens zehn Karteikarten wiederholen können!