"Es ist das große Verdienst von LEX superior, Vorreiter bei der Optimierung der juristischen Ausbildung durch intelligente digitale Angebote zu sein."




Lucas

1. StEX: 13.56

2. StEX: nach der Promotion

Interview mit Lucas


Top 3: Dinge, die man tun sollte!


1. Entwickle eine positive Einstellung zu Jura und zum Lernen
Und zwar selbst dann, wenn beim Lernen Themenbereiche anstehen, die Dir persönlich nicht liegen, oder wenn sich die Klausur-/Examensvorbereitungsphase immer länger hinzuziehen scheint. Klingt banal, ist aber ein entscheidender Faktor: Denn wer sich jeden Tag zum Lernen zwingen muss, hat automatisch eine innere Ab-wehrhaltung, kann sich weniger gut konzentrieren und merkt sich/versteht die Dinge weniger gut.

2. Finde deinen eigenen Lerntyp heraus
Es gibt nicht die richtige Lernmethode, aber es gibt die richtige Lernmethode für Dich. Am besten probierst Du in den ersten Semestern deines Studiums unterschiedliche Lernmethoden aus und überlegst Dir, mit welcher Du den Stoff am besten verstehen und Dir auch Einzelheiten einprägen kannst. Nimm Dir dafür genügend Zeit – Du wirst im gesamten Studium und insbesondere in der Examensvorbereitung merken, dass sich das gelohnt haben wird.

3. Sei offen ...
... auch für Veranstaltungen, die thematisch nicht (unmittelbar) examensrelevant sind, wie z. B. Seminare oder ergänzende Vorlesungen. Denn abgesehen von einem inhaltlichen Mehrwert solcher Veranstaltungen kannst Du damit Deine Fähigkeit zum juristischen Denken und Schreiben schulen – und das ist unmittelbar examens-relevant!


Top 3: Dinge, die man lassen sollte!


1. Motto „Lerne möglichst viel in möglichst kurzer Zeit“
Möglichst viel in möglichst kurzer Zeit zu lernen, ist zwar vielleicht kurzfristig effizient. Es hilft Dir aber nicht, die Dinge wirklich zu verstehen und sie Dir dauerhaft zu merken. Für das Jurastudium insgesamt und insbesondere für die Examensvorbereitung brauchst Du aber einen langen Atem: Effizientes und effektives Lernen ist das, was mittel- und langfristig am effizientesten und effektivsten ist.

2. Selektiv lernen
Und zwar nicht nur in der Examensvorbereitung, sondern vor allem auch schon in den ersten Semestern. Wenn z. B. in einem Semester Klausuren ausschließlich im Zivilrecht anstehen, ist zwar die Verlockung groß, sich voll auf die Klausurvorbereitung im Zivilrecht zu konzentrieren und Öffentliches Recht und Strafrecht „auf Sparflamme zu kochen“. Das Versäumte später (von Null an) aufzuarbeiten, ist aber unglaublich anstrengend und gelingt meist nur unzureichend. Besonders dann, wenn Du erst in der Examensvorbereitung versuchst, die Lücken zu füllen.

3. Hausarbeiten und (das Lernen auf) Klausuren als lästige Pflicht ansehen
Auch wenn Du Dir sicherlich Schöneres vorstellen kannst als eine Hausarbeit/Klausur zu schreiben oder auf eine Klausur zu lernen: Hausarbeiten und Klausuren sind Anlass, Dich vertieft mit juristischen Fragestellungen auseinanderzusetzen und Deine Fähigkeit, eigenständig argumentieren und einen guten und verständlichen juristischen Text schreiben zu können, zu entwickeln und zur Anwendung zu bringen. Das sind alles Dinge, die der Übung bedürfen – und durch die sich eine gute Examensklausur auszeichnet!