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Carola

1. StEX: 13.16

2. StEX: 2019

Interview mit Carola


Top 3: Dinge, die man tun sollte!


1. Klausuren schreiben
Klausuren schreiben ist definitiv nicht zu unterschätzen. Im Examen wird verlangt, ein rundes Gesamtprodukt abzuliefern – nicht zusammenhangslos Wissen aneinander zu reihen. Zudem wird beim Klausurenschreiben das Zeitmanagement trainiert und man bekommt selbst ein gutes Gefühl dafür, dass diese Klausuren machbar sind. Außerdem hat man durch die Korrektur einen verlässlichen Hinweis darauf, ob man selbst „examensreif“ ist.

2. Genug schlafen
Es besteht ein Zusammenhang zwischen genügend Schlaf und der Merkfähigkeit des Gehirns. Zudem setzt gute Konzentrationsfähigkeit voraus, dass man ausgeschlafen ist. Lieber ein oder zwei Stunden später an den Schreibtisch oder in die Bibliothek, wenn man dafür die acht Stunden geschlafen hat.

3. Flexibel sein
Sicherlich ist ein Lernplan durchaus sinnvoll. Aber man darf nicht vergessen, dass die Examensvorbereitung ein Marathon ist, den man vor allem auch durchhalten muss. Und dabei hilft es sehr, wenn man sich auch mal auf sein Bauchgefühl anstatt auf den Lernplan verlässt. Wenn man heute absolut keine Lust auf Baurecht hat, dann macht man eben Schuldrecht – und wenn man nicht in die Bibliothek mag, dann bleibt man eben zu Hause. Und wenn man nach drei statt nach geplanten sechs Stunden müde und genervt ist, geht man nach Hause und arbeitet an seinem freien Tag die Stunden nach. Klar, birgt eine solche Vorgehensweise die Gefahr, dass man Dinge auslässt oder vielleicht weniger Stunden macht als vorgesehen. Aber je weniger man sich zu etwas zwingen muss, und je mehr Spaß man dabei entwickelt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass man direkt in die Zielgraden läuft – ohne wertvolle Zeit dadurch zu verschwenden, dass man Motivation verliert.


Top 3: Dinge, die man lassen sollte!


1. Auswendig lernen anstatt zu verstehen
Woher auch immer das Gerücht kommt, dass Juristen viel auswendig lernen müssen – es ist definitiv nicht notwendig, um ein gutes Examen zu schreiben. Sondern man muss verstehen, was man da eigentlich macht. Und wenn man es verstanden hat, lassen sich fast alle Sachen herleiten und logisch erschließen. Insofern nicht sinnlos Zeit verschwenden, in dem man zum x–ten Mal Karteikarten auswendig lernt – lieber noch einmal einen guten Aufsatz zum Thema lesen, um zu verstehen, worum es geht.

2. Ablenkung durch Smartphone und Laptop zu unterschätzen
Am effektivsten ist es immer noch Handy und Laptop im Spind einzuschließen und nur in den Pausen zu benutzen. Oder wenigstens die Internetverbindung ausschalten. Gerade in der Examenszeit drückt man sich – ohne es zu merken – durch sinnfreie Handyspiele, Facebook & Co.. Gespräche bei WhatsApp und endloses Durchklicken von Urlaubsangeboten vor dem Arbeiten. Lieber stündlich einmal kurz zum Spind, fünf Minuten ins Internet und dann konzentriert weiterarbeiten anstatt sich ständig zwischendurch ablenken zu lassen.

3. Psychische Stabilität als Erfolgsfaktor ignorieren
Die Examensvorbereitung und das Examen selbst sind anstrengend und man steht unter Druck – mit dem jede/r anders umgeht. Aber Angst, Anspannung und Nervosität können die Examensnote negativ beeinflussen, sodass man sich frühzeitig damit auseinandersetzen sollte, wie man diese löst. Sei es durch genügend Entspannung, regelmäßigen Sport, soziale Kontakte oder einfach durch einen alternativen Lebensplan, falls es mit dem Examen nicht klappt, sodass man das nicht das Gefühl hat, man schreibt um sein Leben.